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✓✓✓ Klavierhocker, Klavierbänke und Zubehör im Vergleich

Klavierstuhl

Einen Klavierstuhl kennen Sie vermutlich auch unter dem Begriff des Klavier- oder Pianohockers. Zumeist handelt es sich tatsächlich um einen dreibeinigen Hocker, wenn es auch vierbeinige Modelle gibt, die einer sehr schmalen Klavierbank ähneln. Woran Sie einen Klavierstuhl erkennen und worauf es bei der Bauweise ankommt, erklären wir Ihnen nachfolgend.



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Die Bauweise des Klavierstuhls

Die Bezeichnung Klavierstuhl ist an und für sich irreführend. Ein Stuhl besitzt in der Regel eine Rückenlehne – ein No-Go beim Klavierspiel. Sie dürfen Ihren Klavierstuhl daher gerne unbeschämt als Hocker bezeichnen und liegen mit Ihrer Wortwahl stets richtig.

Der Klavierstuhl kann in drei Varianten erscheinen:

  • Einbeiniges Modell mit Standplatte
  • Einbeiniges Modell mit drei Standstreben
  • Schmale Klavierbank

Die häufigste Variante – und die, die Sie vermutlich als Erstes ausprobieren – ist das einbeinige Modell mit einer Standplatte. Die Sitzfläche dieses Klavierstuhls ist rund, sodass Sie sich in jeder Richtung auf den Stuhl setzen können. Auf dem Boden befindet sich eine runde Standplatte, die eine sehr hohe Stabilität garantiert. Allerdings ist die Stabilität nur gewahrt, wenn das Standbein ausreichend dick konzipiert ist und kein Spiel bietet. Anderenfalls könnte der Klavierstuhl leicht wackeln. Damit Sie den Klavierstuhl auf Ihre Größe hin ausrichten können, befindet sich unterhalb der Sitzfläche ein Hebel, mit dem Sie die Höhe variieren. Der Mechanismus funktioniert mit einer Gaskartusche. Andere Klavierstühle lassen sich durch das Drehen der Sitzfläche in der Höhe verstellen. Von diesen Modellen raten wir Ihnen jedoch ab: Bewegen Sie die Sitzfläche während des Klavierspiels hin und her, verstellt sich gerne unbeabsichtigt die Höhe.

Diese Klavierstühle bestehen zumeist aus Metall oder Aluminium und weisen eine gepolsterte, mit Kunstleder oder Velours bezogene Sitzfläche auf.

Hochwertiger und oftmals ästhetischer sind die Klavierstühle mit drei Standstreben. Sie sind meist aus Holz gefertigt und wirken beinahe antik. Wieder ist die Sitzfläche rund, ruht aber auf einem Holzgestell. Das Standbein wird im unteren Bereich von drei abgehenden Holzstützen gehalten, die einen sicheren Stand auf dem Boden gewährleisten. Nicht selten sind die Standstreben eigens verziert oder kunstvoll geformt. Auch bei diesem Klavierstuhl gibt es einen Mechanismus, mit dem Sie die Höhe anpassen können – wahlweise mithilfe einer Kurbel oder einem Hebel.

Die dritte Kategorie betrifft eher Klavierbänke und greift auf deren Gestaltung zurück.

Welche Vorteile hat der Klavierstuhl?

Entscheiden Sie sich für einen Klavierstuhl, erhalten Sie eine wesentlich zierlichere Sitzgelegenheit am Klavier, die Ihnen jedoch mehr Komfort bietet, als ein einfacher Stuhl. Durch die fehlende Rückenlehne und ohne Armlehnen gefertigt, unterscheidet sich ein Klavierstuhl deutlich von üblichen Stühlen – und bietet Ihnen all den Spielraum, den Sie beim Spielen benötigen. Je nach Modell und Design wirkt ein Klavierstuhl wunderbar vor dem heimischen Klavier. Gleichfalls nimmt er weniger Platz ein, weshalb Sie sich für einen Stuhl entscheiden sollten, wenn Ihr Klavier in einem recht kleinen Raum steht. Auch bietet Ihnen der Klavier- oder Pianohocker den Vorteil, dass Sie rasch einen Zweiten dazustellen und zu Zweit spielen können. Bei einer reinen Klavierbank ist oftmals nicht ausreichend viel Platz vorhanden, um eine zweite Sitzgelegenheit zu schaffen.