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✓✓✓ Klavierhocker, Klavierbänke und Zubehör im Vergleich

Kurbelbank

Optisch unterscheidet sich die typische Kurbelbank von anderen Klavierbänken. Sie werden den Unterschied direkt erkennen: Die Sitzfläche ruht nicht auf vier Stellbeinen, sondern nur auf zweien. Dennoch empfehlen sich Kurbelbänke durchaus für das Klavierspiel, insbesondere, wenn Sie nach einer schlichten Bank für Ihr privates Klavier suchen oder wenn Sie Klavierschüler bei sich willkommen heißen.



Der Aufbau der Kurbelbank

Wie eine Klavierbank besteht die Kurbelbank aus Stellbeinen, einem Rahmen und einer Sitzfläche. Der große Unterschied zeigt sich jedoch bei den Stellbeinen. Hiervon gibt es nur zwei, die jeweils seitlich in der Mitte angebracht werden und in einem breiten Stellfuß münden. Der Stellfuß ist oftmals so breit, dass er mit der Sitzfläche abschließt.

Die andere Bauweise erklärt sich, wenn Sie die Kurbel mit in Betracht ziehen. Zwischen den beiden Stellbeinen befindet sich nämlich ein Verbindungsstück, das über eine Kurbel verfügt. Drehen Sie an der Kurbel, schiebt sich ein Gestänge aus den beiden Stellbeinen heraus und hebt die Sitzfläche an. Drehen Sie die Kurbel andersherum, senkt sich die Sitzfläche wieder ab. Zum Feststellen können Sie die Kurbel zumeist ein Stück herausziehen und somit das unabsichtliche Verändern der Höhe unterbinden.

Die Optik

Eine Kurbelbank wirkt durch ihren Aufbau schmaler und graziler als andere Klavierbänke. Da es nur zwei Stellbeine gibt, können Sie die Kurbelbank häufig näher an das Klavier stellen. Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Sitzfläche. Diese orientiert sich nicht selten an Keyboardbänken und besteht aus einer Polsterung, die mit einem Kunstleder- oder Stoffbezug umgeben ist. Eine attraktive Steppung der Polsterung kommt in der Regel nicht vor.

Das Untergestell besteht wahlweise aus Holz oder Metall. Beide Ausfertigungen sind absolut üblich, Sie haben daher die Qual der Wahl. Für den Einsatz der Kurbelbank in Musikschulen oder bei Ihnen zu Hause für Ihre Schüler empfehlen wir Ihnen Metallmodelle. Der Kurbelmechanismus ist robuster, zudem nehmen die Stellfüße durch Berührungen seltener Schaden. Besteht das Untergestell hingegen aus Holz, sollten Sie auf eine massive Bauweise achten. Zwar könnten die Holzstellfüße nun zerkratzen, wenn Sie oder Ihre Schüler sie berühren, Massivholz können Sie jedoch sehr gut abschleifen und neu lackieren.