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✓✓✓ Klavierhocker, Klavierbänke und Zubehör im Vergleich

Wie funktioniert ein Klavierhocker mit Spindel?

Klavierhocker sind, neben den Klavierbänken sehr beliebt. Doch dabei gibt es einige Unterschiede, die beim Kauf beachtet werden sollte. Während ein Klavierhocker in der Regel drei Beine und eine runde oder viereckige Sitzfläche haben, sind Klavierbänke größer, stabiler und haben entweder zwei stabile Füße oder vier Beine. Ob nun der Klavierhocker oder die Klavierbank besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, da die Geschmäcker glücklicherweise verschieden sind.

Der Klavierhocker

Ein Klavierhocker hat meist drei Beine und einen Drehmechanismus, um den Hocker größer oder kleiner zu stellen. So kann er perfekt an die Größe des Klavierspielers angepasst werden. Dies hat den Vorteil, dass er sehr individuell größenverstellbar ist und immer die richtige Sitzhöhe eingestellt werden kann. Der Nachteil eines Klavierhockers ist allerdings, dass er sehr „instabil“ ist. Sobald sich das Klavierstück über mehrere Oktaven erstreckt und eine Gewichtsverlagerung erforderlich ist, kann der Klavierhocker zu einer wackligen und unsicheren Angelegenheit werden.

Hier ist eine perfekte Gleichgewichtsverlagerung notwendig. Auch das ständige Hin- und Herdrehen kann beim Klavierspielen sehr ablenken. Denn jedes Mal, wenn man sich nach rechts oder links bewegt, dreht sich der Klavierhocker und es ist viel Körperbeherrschung notwendig, um eine stabile Sitzposition beizubehalten.

So funktioniert die Spindel beim Klavierhocker

Der Klavierhocker hat eine Spindel, die man durch Drehen nach links oder rechts bewegt. So kann die Sitzfläche nach oben oder untern verstellt werden, um die perfekte Höhe zum Klavierspielen zu haben. Nachteil dabei ist, dass die Spindel nicht arretiert werden kann, was heißt, dass sich er Hocker bei jeder Bewegung ein Stück nach links oder rechts dreht.

Der Sitz der Klavierhocker mit Spindel ist in der Regel gepolstert und die Sitzfläche sehr weich. Der Durchmesser beträgt um 30 cm. Dabei sind Klavierhocker mit einem Durchmesser von 30 bis 35 cm Sitzfläche erhältlich, sodass jeder die passende Fläche zur Verfügung hat.

Um die Höhe zu verstellen, verfügt der Klavierhocker über eine Metallspindel, die stabil und robust ist. Durch die unterschiedlichen Modelle, die meist aus Holz mit einer Metallspindel sind, können die Klavierhocker in viele Höhen verstellt werden. Daher sollte beim Kauf unbedingt auf die Größe des Spielers geachtet werden, um den richtigen Klavierhocker zu erhalten.

Der Vorteil der Klavierhocker ist auf jeden Fall die Bewegungsfreiheit, die deutlich höher liegt, als bei Klavierbänken. Zudem helfen Klavierhocker mit Spindel dabei, eine ergonomisch gute Haltung einzunehmen, welche eine Grundlage für eine gute Spieltechnik ist.

Die Klavierbank

Klavierbänke haben eine deutlich größere Sitzfläche, die in der Regel 29 x 52 Zentimeter aufweist. Dies heißt, dass die Klavierbank rund 20 cm größer ist, als der Klavierhocker. Dieser hat meist nur eine Sitzfläche von rund 30 Zentimetern. Ein weiterer Vorteil der Klavierbank ist, dass sie sehr stabil ist und sich beim Klavierspielen nicht mitbewegt. Auch wenn jetzt einige sagen werden, dass dies doch gerade wichtig ist, wenn man beim Spielen beweglich ist, muss man aber auch bedenken, dass durch diese Bewegungen der Halt sehr instabil wird.

Je anspruchsvoller ein Klavierstück ist, desto mehr wird von dem Spieler abverlangt. Hat er jetzt noch einen instabilen Klavierhocker, kann er sich nicht in vollem Umfang auf das Spiel konzentrieren und wird entsprechend „steif“ spielen. Dennoch schwören viele auf den Klavierhocker mit Spindel, da dieser deutlich flexibler ist als eine Klavierbank.

Wie kann die Höhe bei der Klavierbank verstellt werden?

Auch die Höhe einer Klavierbank kann individuell an den Spieler angepasst werden. Hier gibt es verschiedene Mechanismen, die erlauben, dass die Höhe stufenlos verstellbar ist. Vorteil dabei ist, dass die Höhe auch arretiert werden kann, was heißt, dass sie sich beim Klavierspiel nicht verändert und somit stabil ist.

Klavierbänke können mittels Handkurbel oder auch mittels stufenlosem Anheben des Sitzes höhenverstellbar sein. Welcher Mechanismus dabei bevorzugt wird, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Hier hat jeder seine Vorlieben.

Doch eine Klavierbank hat noch weitere Vorteile, die nicht unterschätzt werden sollen. Auch wenn diese jede Menge Platz verbraucht, hat sie oftmals ein integriertes Notenfach im Sitz der Bank. Zudem sind Modelle erhältlich, deren Beine eingeklappt werden können, um sie besser zu verstauen und aufzubewahren. Auch der Transport ist dann wesentlich einfacher.

Fazit

Ein Klavierhocker ist vor allem ein dekoratives Möbelstück, welches dem Klavierspieler ein Stück Flexibilität verleiht. Der Vorteil im Klavierhocker liegt vor allem darin, dass er problemlos in der Höhe verstellt werden kann und zudem für eine ergonomische Haltung sorgt. Denn gerade die richtige Haltung ist für die perfekte Spieltechnik besonders wichtig.

Eine Klavierbank hingegen gibt Halt, hat zudem oftmals noch ein Notenfach im Sitz und hat eine deutlich breitere Sitzfläche. Durch das Einklappen der Beine ist die Klavierbank einfach zu verstauen und kann problemlos transportiert werden. Weiterhin kann sie auch stufenlos in der Höhe verstellt werden, damit auch die Kleinen einen perfekten Sitz und stabilen Halt beim Klavierspielen haben.


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